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Die isostatische Pressmethode in der PTFE-Verarbeitung

Das Isostatische Pressen bietet die Möglichkeit zur Herstellung von komplizierten Formteilen sowie von Hohlkörpern und Auskleidungen, wobei sowohl der Materialeinsatz als auch der Aufwand für die mechanische Nachbearbeitung stark reduziert werden können.

 

Iso_Pressen_388px   Die Isostatische Pressmethode beruht auf dem physikalischen Gesetz, dass sich der Druck in Flüssigkeiten und Gasen allseitig gleichmäßig fortpflanzt und auf den beaufschlagten Flächen Kräfte erzeugt, die zu diesen Flächen direkt proportional sind. In der Praxis der PTFE-Verarbeitung wird eine mit PTFE-Pulver gefüllte und anschließend flüssigkeitsdicht verschlossene Gummiform in den Druckbehälter einer Pressanlage gebracht.  
     
Der Druck, der über die Flüssigkeit im Druckbehälter allseitig auf die Gummiform wirkt, komprimiert das eingeschlossene PTFE-Pulver gleichmäßig. Nach dem Pressen wird das PTFE-Teil aus der Gummiform entfernt und im Ofen gesintert.

 

Vorteile der isostatischen Pressmethode

Durch die Fertigungsmöglichkeit von Teilen mit anspruchsvoller geometrischer Formgebung, die nach dem üblichen hydraulischen Pressverfahren nicht hergestellt werden können, eröffnen sich für den Fluorkunststoff PTFE mit seinen hervorragenden thermischen, chemischen, mechanischen und dielektrischen Eigenschaften viele neue Einsatzgebiete, die zu vielen Problemlösungen führen können, z. B. in den Bereichen:

Typische Beispiele für isostatisch gepresste PTFE-Teile


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