Im Gegensatz zu statischen Filtrationstechniken sind Crossflow-Membranfiltrationssysteme in der Lage Flüssigkeiten mit relativ hohen Feststoffgehalten zu klären. Dies wird dadurch erreicht, dass Querströmungen von etwa 2 bis 4 m/sec an die Membranen angelegt werden, die die Ablagerung von Partikeln, Feststoffen bzw. Biomasse und damit eine rasche Verblockung verhindern.
Vorzugsweise werden 5 und 8 mm HyMem PVDF-Membranen für eine hohe Modulpackungsdichte eingesetzt. Bei höherem TS wird die betriebssichere 10 mm Rohrmembran eingesetzt. Die Modulanordnung erfolgt durch eine Reihenschaltung von bis zu 8 Modulen. Beim Berghof BioFlow -Verfahren erfolgt die Reinigung der Module in Betriebsrichtung.
Eigenschaften
Starke Strömung parallel zur Membranoberfläche
Hohe Fluxrate durch Fouling-Kontrolle
Einfache und effiziente Reinigung
Robuster und zuverlässiger Prozessablauf
Reduzierter Energieverbrauch durch Optimierung des Prozessablauf und des Membran- und Moduldesigns